Claude und die verschwundenen Weihnachtsglocken

Macht aus eurem Adventskonzert eine Geschichte

Am Abend des Adventskonzerts geschieht etwas Unfassbares: Die Weihnachtsglocken der Musikschule sind verschwunden.

Der elfjährige Claude macht sich auf die Suche. Eine Spur im Schnee, ein geheimnisvoller Mann mit grauem Mantel, ein alter Bahnhof und ein verlassener Glockenturm führen ihn immer weiter weg von der Musikschule – und schliesslich zu Heinrich Still, einem ehemaligen Glockenmacher.

Doch warum hat er die Glocken mitgenommen?

Was zunächst wie ein einfacher Diebstahl aussieht, entwickelt sich zu einer Geschichte über Musik, Aufmerksamkeit und die Frage, ob wir in einer lauten und schnelllebigen Welt überhaupt noch richtig zuhören.

Mit Humor, Spannung und sieben eigens komponierten Musikstücken verbindet „Claude und die verschwundenen Weihnachtsglocken“ eine adventliche Detektivgeschichte mit einem musikalischen Konzertprojekt für Musikschulen.

Ein Adventsprojekt für Musikschulen

Die Geschichte wurde so konzipiert, dass Schauspiel, Sprache und Musik unmittelbar miteinander verbunden sind.

Zwischen den einzelnen Stationen von Claudes Suche erklingen sieben Musikstücke, die die Handlung weitertragen, Stimmungen aufnehmen und den verschiedenen Szenen ihren eigenen musikalischen Charakter geben.

Dadurch entsteht kein gewöhnliches Konzert und auch kein klassisches Theaterstück, sondern eine Verbindung aus:

erzählter Geschichte

Schauspiel und Dialog

Instrumentalmusik

Chor

Adventskonzert

Das Projekt eignet sich besonders für Musikschulen, die ihr Advents- oder Weihnachtskonzert in einen grösseren dramaturgischen Zusammenhang stellen möchten.

Individualisierung für Musikschulen

Die Handlung spielt rund um eine Musikschule und kann dadurch besonders unmittelbar auf die eigene Schule bezogen werden.

So kann beispielsweise der Name der eigenen Musikschule in den Text aufgenommen werden. Auch die Rolle der Musikschulleitung kann mit dem Namen der jeweiligen Schulleitung besetzt werden.

Dadurch entsteht für das Publikum der Eindruck, dass die Geschichte tatsächlich an der eigenen Musikschule stattfindet.

Die Geschichte

Kurz vor Beginn des Adventskonzerts stellt die Musikschulleitung fest, dass die traditionellen Weihnachtsglocken verschwunden sind.

Claude entdeckt ein kleines Messingstück mit den Initialen H. S. und beginnt nachzuforschen.

Seine Suche führt ihn durch verschneite Strassen, einen dunklen Park, zum alten Bahnhof und schliesslich durch den Wald bis zu einem verlassenen Glockenturm.

Dort trifft er auf Heinrich Still.

Still ist der Mann, der die Glocken vor vielen Jahren selbst gebaut hat. Bei einer Probe der Musikschule hat er beobachtet, wie Menschen während der Musik auf ihre Handys schauen, Nachrichten schreiben oder miteinander reden.

Er beginnt sich zu fragen:

Hört eigentlich noch jemand richtig zu?

Claude sieht die Sache allerdings etwas anders – und schafft es schliesslich, nicht nur die Glocken, sondern auch Herrn Still zurück zum Adventskonzert zu bringen.

Worum es in der Geschichte geht

Hinter der humorvollen Detektivgeschichte stehen Themen, die Kinder und Erwachsene gleichermassen betreffen:

Zuhören
Musik entfaltet ihre Wirkung erst dann, wenn wir ihr unsere Aufmerksamkeit schenken.

Wertschätzung
Hinter einem Instrument, einem Musikstück oder einem Konzert stehen Menschen, Ideen und oft viele Stunden Arbeit.

Tradition
Dinge können einen Wert besitzen, auch wenn wir ihre Geschichte nicht mehr kennen.

Aufmerksamkeit in einer digitalen Welt
Die Geschichte greift auf humorvolle Weise die Frage auf, wie oft Smartphones und ständige Ablenkung verhindern, dass wir wahrnehmen, was unmittelbar vor uns geschieht.

Humor für Kinder und Erwachsene

Obwohl die Geschichte ein ernstes Thema behandelt, bleibt sie bewusst leicht und humorvoll.

Claude begegnet Erwachsenen mit einer sehr direkten Logik und kommentiert seine Erlebnisse immer wieder trocken und schlagfertig.

So entsteht eine Geschichte, die Kinder verstehen, aber gleichzeitig genügend Humor und Zwischentöne für ein erwachsenes Publikum bietet.

Besetzung

Die Geschichte ist für drei Sprecherrollen konzipiert:

Erzähler
führt durch die Handlung und beschreibt Orte, Situationen und Stimmungen.

Claude
ein elfjähriger Junge – neugierig, mutig, aufmerksam und schlagfertig.

Sprecher / Sprecherin
übernimmt die verschiedenen Nebenrollen wie Frau Berger, die Bäckerin, Herr Bieri, die Eule und Heinrich Still.

Musik

Zur Geschichte gehören sieben eigens komponierte Musikstücke. Dabei habe ich Elemente bekannter Weihnachtslieder eingebaut. So wird jedes Ohr auch ein weihnachtliches „Oh!“ verspüren.

Die Partitur verbindet verschiedene Instrumentengruppen und ermöglicht damit die Einbindung von Schülerinnen und Schülern einer Musikschule.

In der Partitur finden sich unter anderem:

Flöte / Oboe
Klarinette / Saxophon
Violine
Violoncello / Bass
Gitarre
Klavier
Schlaginstrumente / Glockenspiel
Chor

Die Musik reicht von ruhigen und atmosphärischen Momenten bis zu bewegteren und festlichen Passagen und begleitet Claude auf seiner Suche durch die verschiedenen Stationen der Geschichte.

Notenbeispiele

Titel: Claude und die verschwundenen Weihnachtsglocken
Komposition und Text: Sami Kajtazaj
Gattung: Musikalische Adventsgeschichte
Besetzung: drei Sprecher und Ensemble
Musik: sieben Musikstücke
Spieldauer: ca. 40–45 Minuten inklusive Musik
Geeignet für: Musikschulen, Adventskonzerte und musikalische Weihnachtsveranstaltungen

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Preis für das Gesamtpaket: 500 CHF. /Euro

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